Katharina Gründel - Duale Studentin / Social Media Managerin
"Bitte einmal kurz - wird nie kurz."
05.06.2026
Interview mit unserer Dualen Studentin
im Bereich Social Media - Katha
1. Einstieg & persönlicher Weg
•
Wie sah dein persönlicher Weg in das Duale Studium und die Welt des Social
Media Managements aus?
Antwort: Nach meinem Abitur 2022 habe ich zunächst eine Kochausbildung im Geißbockh
eim
begonnen. Dort habe ich auch die Essensausgabe für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des FC Köln übernommen
–
und dabei schnell gemerkt, dass ich viel
lieber in deren Bereich arbeiten würde, als das alles nur von außen zu beobachten.
Themen wie sozi
ale Medien, Kommunikation und Texten haben mich schon immer
fasziniert. Über einige Umwege bin ich dann schließlich bei MBA
-
Solutions gelandet.
•
Welche Erfahrungen und Erlebnisse haben dich dazu bewogen, Kommunikation und PR zu studieren?
Antwort: Während meiner S
chulzeit habe ich ein längeres Praktikum bei einem Verlag
gemacht und dort das Lektorieren gelernt
–
das war der Moment, in dem ich meine
Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt habe. Später rückte dann das Thema Social
Media immer stärker in den Fokus: Ich h
abe großen Spaß daran gefunden, Fotos zu
machen und mir Videoideen zu überlegen. Gleichzeitig hat mich auch die Arbeit von
Sportmoderatorinnen und
-
moderatoren sowie Journalistinnen und Journalisten
immer angesprochen. Mein Studiengang sollte mir einen bre
iten Einblick in diese
Welt geben
–
mit der Möglichkeit, mich später noch gezielt zu spezialisieren.
•
Was hat dich dazu bewogen, deinen Praxisanteil genau bei diesem Unternehmen zu absolvieren?
Antwort: Ich bin ein riesiger Fußballfan. Neben dem FC Köln verfolge ic
h Spiele aus der
Bundesliga, der Premier League, der Serie A, der LaLiga
–
eigentlich alles, was es
gibt. Bei einem Unternehmen zu arbeiten, das so viele Vereine unterstützt und
gleichzeitig mit Kreativität auch viele anderen
Kunden
überzeugt, war für mich
natürlich ein kleiner Traum.
2. Rolle im Unternehmen
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Wofür bist du als Social Media Managerin bei uns verantwortlich?
Antwort: Ich betreue alle unsere Social
-
Media
-
Kanäle, plane und produziere Content. Darüber
hinaus bin ich auch im breiteren Mar
ketingbereich aktiv: Ich erstelle Flyer,
organisiere Messeauftritte mit, übernehme kreative Aufgaben und mache
Produktfotos für Kunden. Mein Job ist vielfältiger als
gedacht.
•
Welche Bedeutung hat der Bereich Social Media aus deiner Sicht für das Unternehmen?
Antwort: Social M
edia repräsentiert das Unternehmen nach außen. Instagram, LinkedIn und
andere Plattformen sind oft die erste Anlaufstelle, wenn potenzielle Neukunden oder
neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich ein Bild von uns machen wollen. Der
erste Eindruck entsteh
t heute häufig online
–
das macht unsere Präsenz so wichtig.
•
Wie arbeitest du mit den anderen Abteilungen zusammen?
Antwort: Ich bin auf eine gewisse Weise von meinen Kolleginnen und Kollegen abhängig. Viel
Content entsteht über den Vertri
eb, zum Beispiel durch Berichte von
Kundenbesuchen. Wenn es neue Artikel gibt, die wir vorstellen möchten, bin ich in
engem Austausch mit dem Produktmanagement. Gleichzeitig kann mir aber
eigentlich jeder im Unternehmen zuarbeiten
–
denn aus so vielen Situ
ationen und
Menschen lässt sich Content entwickeln.
3. Arbeitsalltag
•
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Antwort: Ich arbeite nach einem Contentplan, der in der Regel einen Monat im Voraus erstellt
wird. Je nachdem, was ansteht, sieht mein Tag ganz
unterschiedlich aus: Mal steht
ein Interview an, mal drehe ich ein Video. Es gibt aber auch Tage, an denen ich
hauptsächlich am PC sitze
–
Fotos bearbeite, Videos schneide oder Texte verfasse.
Welche Plattformen oder Themen nehmen aktuell den größten Teil deiner Arbeit ein?
Antwort: Auf Instagram liegt derzeit ein besonders starker Fokus. Wir möchten uns dort
regelmäßiger präsentieren, mehr Einblicke in den Arbeitsalltag geben und die
Community aktiv aufbauen. Allein dafür ausreichend und hochwertigen Content zu
pro
duzieren, nimmt schon einen großen Teil meiner Zeit in Anspruch.
•
Was schätzt du besonders an deiner täglichen Arbeit?
Antwort: Dass kein Tag wie der andere ist. Es ist kein typischer Bürojob
–
und genau das liebe
ich. Die Kombination aus Schreibtischarbeit und de
m Arbeiten hinter der Kamera
macht meinen Alltag abwechslungsreich. Und ich schätze es sehr, bereits jetzt so
viel Verantwortung übernehmen zu dürfen.
4. Studium und Praxis
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Wie erlebst du die Verbindung zwischen deinem Studium und der praktischen Arbeit im Unternehmen?
Antwort: Ich merke immer wieder, wie viel ich aus dem Studium direkt in die Praxis übertragen
kann
–
und umgekehrt. Viele Projekte im Studium lassen sich gut mit meiner Arbeit
hier verknüpfen. Das duale Format gibt mir das Gefühl, Theorie und Praxis wi
rklich
gleichzeitig zu leben, nicht getrennt voneinander.
•
Welche Inhalte aus dem Studium helfen dir besonders in deinem Alltag als Social Media Managerin?
Antwort: Alle Module mit Schwerpunkt auf Marketing und Corporate Communications sind
natürlich sehr hilfreich.
Aber auch die schreibfokussierten Inhalte stärken mich in
meiner täglichen Arbeit
–
sei es beim Verfassen von Captions, bei Interviewtexten
oder bei anderen redaktionellen Aufgaben.
5. Herausforderungen und Entwicklung
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Welche Herausforderungen begegnen dir in deiner Rolle am häufigsten?
Antwort: Ich merke oft, dass meine eigenen Ansprüche an mich und meine Arbeit höher sind,
als was ich in einer 20
-
Stunden
-
Woche realistisch leisten kann. Ich muss mich dann
bewusst daran erinnern, dass ich mich noch in der Ausbildung
befinde und vieles
gerade erst erlerne. Und das ist auch völlig in Ordnung.
•
Wie hat sich dein Blick auf Social Media und Kommunikation durch die praktische Erfahrung verändert?
Antwort: Ich sehe es nicht mehr nur als Hobby. Der Unterschied zwischen einer privaten
P
räsenz auf Social Media und der eines Unternehmens ist enorm
–
in Bezug auf
Verantwortung, Konsistenz und strategische Ausrichtung. Das habe ich erst durch
die Praxis wirklich verstanden.
•
Was ist dir bei der Weiterentwicklung der Social‒Media‒Präsenz des Unternehmens besonders wichtig?
Antwort: Dass wir authentisch bleiben. Auch wenn heute alles schneller und perfekter sein
soll, setze ich auf Authentizität und Qualität. Wir präsentieren das Unternehmen und
seine Menschen
–
und dabei wollen wir die Realität zeigen,
nicht eine inszenierte
Version davon.
Dass wir weiterhin authentisch bleiben. Auch wenn gerade in der heutigen Zeit alles
schneller und besser sein soll, setze ich bei Social Media immer auf Authentizität
und Qualität. Wir präsentieren das Unternehmen und unsere Mitarbeiter*innen und
dabei wol
len wir auch die Realität zeigen.
Ein Zitat von dir:
„Bitte einmal kurz ‒ wird nie kurz.“
Luca Tosch - E-Commerce Manager
"Geht nicht gibt’s nicht."
04.05.2026
Interview mit unserem E-Commerce Manager - Luca
1. Einstieg & persönlicher Weg
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Luca, wie sah dein persönlicher Weg in den Bereich E‒Commerce aus?
Antwort: Mein Weg in den E-Commerce war alles andere als geradlinig. Ursprünglich habe ich im Bereich Interior Design gestartet, relativ schnell aber festgestellt, dass meine Stärken und Interessen zudem auch im Marketing liegen. In den darauffolgenden Stationen konnte ich dann unter anderem an Apps, Außenauftritten (Storedesign, Digital und Print) und weiteren digitalen Touchpoints von Unternehmen mitwirken und diese aktiv weiterentwickeln.
Mit meinem Wechsel in den Vertrieb zur MBA-Solutions GmbH – auch geprägt durch mein persönliches Interesse an Mode, Fußball und Motorsport – hat sich schließlich eine neue Perspektive eröffnet: Parallel zu meinem Studium der Business Administration bekam ich die Möglichkeit, den Bereich E-Commerce aufzubauen. Gemeinsam mit erfahrenen Dienstleistern habe ich dabei den ersten Webshop zur nachträglichen Konfiguration von Merchandise und Corporate Wear für unsere Kunden entwickelt.
Heute bin ich zusätzlich in den unternehmensweiten Transformationsprozess im Bereich Künstliche Intelligenz eingebunden und begleite diesen aktiv mit.
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Welche Stationen und Erfahrungen haben dich dabei besonders geprägt?
Antwort: Besonders geprägt haben mich vor allem die Schnittstellen zwischen Kreativität, Technologie und Vertrieb. Mein Einstieg im Interior Design hat mir ein starkes Gespür für Ästhetik und Nutzerbedürfnisse vermittelt. In den darauffolgenden Marketingstationen habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Marken konsistent über verschiedene Kanäle hinweg zu denken und aufzubauen.
Einen entscheidenden Einfluss hatte zudem meine Zeit im Vertrieb bei der MBA-Solutions GmbH. Dort habe ich ein tiefes Verständnis für Kundenbedürfnisse, wirtschaftliche Zusammenhänge und die Bedeutung von lösungsorientiertem Arbeiten entwickelt. Besonders prägend war für mich die Möglichkeit, früh Verantwortung im E-Commerce zu übernehmen und den Aufbau eines Webshops aktiv mitzugestalten – von der Konzeption bis zur Umsetzung.
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Was hat dich dazu bewogen, diese Rolle bei uns zu übernehmen?
Antwort: Mich hat vor allem die Möglichkeit gereizt, aktiv etwas aufzubauen und Verantwortung zu übernehmen. Die Rolle im E-Commerce bot mir die Chance, meine bisherigen Erfahrungen aus Design, Marketing und Vertrieb zu verbinden und in einem zukunftsorientierten Bereich einzusetzen. Zudem sehen wir in diesem Bereich für unsere Kunden und potentiellen Neukunden einen großen Need, personalisierte Anfragen von Merchandise und Corporate Wear auf Basis von vorproduzierter Ware unkompliziert und in gewohnt hoher Qualität zu gestalten und zudem kurzfristig zu bestellen.
2. Rolle im Unternehmen
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Wofür bist du als E‒Commerce Manager bei uns verantwortlich?
Antwort: Aktuell bin ich vor allem damit beschäftigt, den Shop kurz vor dem DHL-Livegang auf die Zielgerade zu bringen. Das heißt, ich stimme mich viel mit unseren Dienstleistern und unseren Kunden ab, kläre interne Themen und schaue, dass am Ende alles sauber zusammenläuft – von den Inhalten bis zur technischen Umsetzung.
Grundsätzlich kümmere ich mich darum, dass der Shop nicht nur funktioniert, sondern auch sinnvoll aufgebaut ist und zu uns und unseren Kunden passt.
Nach dem Go-Live wird sich mein Fokus dann etwas verschieben: Dann geht es darum, den Shop weiterzuentwickeln, Dinge zu optimieren und zu schauen, wie wir ihn Schritt für Schritt besser machen können. Also zum Beispiel, wie wir mehr aus dem Traffic rausholen, das Einkaufserlebnis verbessern und das Ganze immer stärker mit Marketing und Vertrieb kombinieren. Auch Themenbereiche wie die Nutzung von künstlicher Intelligenz im Back- und Frontend werden dabei eine immer größere Rolle spielen.
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Welche Bedeutung hat der Bereich E‒Commerce aus deiner Sicht für das Unternehmen?
Antwort: Der B2B-Shop hat für uns eine zentrale Bedeutung, weil er unser Geschäftsmodell sinnvoll erweitert. Bisher lief vieles eher klassisch über direkten Vertrieb – mit dem Shop schaffen wir jetzt zusätzlich einen digitalen Zugang zu unseren Produkten.
Gerade im Bereich Merchandise und Corporate Wear ist das ein großer Vorteil: Kunden können sich ihre Produkte direkt online anschauen, individualisieren und bestellen. Das macht den Prozess deutlich einfacher, schneller und auch unabhängiger von einzelnen Ansprechpartnern.
Für uns als Unternehmen bedeutet das vor allem mehr Skalierbarkeit und neue Möglichkeiten im Vertrieb. Gleichzeitig stärkt es unsere Außenwirkung, weil wir moderner und digitaler auftreten.
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Wie arbeitest du mit den anderen Abteilungen zusammen?
Antwort: Mit dem Vertrieb bin ich viel im Austausch, um zu verstehen, was unsere Kunden brauchen und welche Anforderungen aus dem Markt kommen. Diese Informationen fließen direkt in die Weiterentwicklung des Shops ein. Außerdem berate ich zusammen mit dem Vertriebsteam interessierte Kunden und erkläre die Vorteile und Shopfunktionen.
Mit dem Design-Team geht es vor allem darum, wie wir unsere Produkte und den Shop insgesamt ansprechend und verständlich darstellen – gerade auch beim Thema Individualisierung ist das extrem wichtig, damit der Endnutzer sich gut zurechtfindet.
Und mit Operations arbeite ich eng zusammen, damit alles, was im Shop passiert, auch im Hintergrund sauber umgesetzt werden kann – also von der Bestellung bis zur Produktion und Lieferung. Hier geht es viel um Prozesse und darum, dass alles reibungslos läuft und ineinandergreift
.
3. Arbeitsalltag
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Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Antwort: Einen wirklich typischen Tag gibt es bei mir eigentlich nicht – dafür ist die Rolle zu abwechslungsreich.
An manchen Tagen bin ich viel in Abstimmungen, spreche mit Dienstleistern oder intern mit Vertrieb, Design und Operations, um Themen zu klären und den aktuellen Stand im Projekt weiterzubringen. An anderen Tagen arbeite ich eher konzeptionell, denke über neue Features nach oder optimiere bestehende Prozesse im Shop.
Gerade jetzt, kurz vor dem DHL-Livegang, geht es auch viel um Details: Inhalte prüfen, letzte Tests machen, Feedback einarbeiten und sicherstellen, dass alles sauber funktioniert.
Und dann gibt es auch Tage, an denen ich mich stärker mit strategischen Themen beschäftige – zum Beispiel, wie wir den Shop nach dem Go-Live weiterentwickeln oder wie wir neue Technologien wie KI sinnvoll einsetzen können.
Insgesamt ist es also eine Mischung aus Abstimmung, Umsetzung und Weiterdenken – und genau das macht es auch so spannend.